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Umrüstung von analogen Einkabel-Satanlagen
Die Einkabellösung ist für den normalen Nutzer im Ein- und Mehrfamilienhaus, oft mit vorgegebenen Kabelnetzen, relevant.
Diese Lösung kommt mit einem Kabel aus, über welches man z.B. in Stammverteilung (alle Dosen hängen nacheinander an einem oder mehreren Strängen eines Kabels) mehrere Receiver versorgen kann.
Im Gegensatz zu sternförmig verteilten Sat-Systemen benötigt das LNB oder der Multischalter Spannungen und Signale zur Steuerung, die durch den Receiver zur Verfügung gestellt werden. Da jeder Receiver einen eigenen Zugang hat, gibt es hier keine "Interessenkonflikte" der Steuersignale.
Diesen Umstand umgehen wir bei Einkabellösungen mit einem Trick. Das Hauptproblem bei einem Einkabelsystem ist, dass nicht alle Transponder in einem Koax-Kabel übertragen werden können. Dafür reicht der Frequenzbereich nicht aus.
Die klassische Einkabellösung kann mit jedem digitalen Sat-Receiver genutzt werden, die Unicable-Lösung braucht ein spezielles Protokoll namens Unciable, das der Receiver unterstützen muss.
Die Standard-Einkabellösung kann mit jedem digitalen Receiver betrieben werden. Sie nimmt die wichtigsten Transponder mit deutschsprachigen Sendern und verändert die ZF-Frequenz , dass diese in einem Kabel zum Receiver gelangen. Da viele Sender empfangbar sind, ist der Frequenzbereich komplett ausgelastet.
Vorteile eines Einkabelsystems:
- Preiswert:
Jeder digitale Receiver kann eingesetzt werden
- Mehr als 8 Receiver an einer Leitung möglich
Nachteile eines Einkabelsystems:
- Es kann immer nur ein Teil des kompletten Frequenz-Bandes umgesetzt werden
- Bei Änderungen von Frequenzen / Neuaufschaltungen muss meist investiert werden
- Nur ein Satellit nutzbar:
Maximale Auslastung ist fast erreicht, neue Sender können nur durch das Entfallen anderer eingespeist werden.
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Aktualisierung: 08.07.11
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