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Digitale Fernsehempfangssysteme

DVB-T (terrestisch)

Wie beim herkömmlichen analogen TV kommen die Signale über die Antenne und werden über die konventionelle Antennenanlage empfangen. Viele europäische Länder bieten mittlerweile DVB-T-Programme an, sodass die digitale TV-Versorgung inzwischen auch an beliebten Urlaubszielen deutscher Touristen verfügbar ist. Die Sender, die über DVB-T zu empfangen sind, variieren jedoch regional. Nur HDTV ist angesichts der benötigten hohen Bandbreite für DVB-T kein Thema.

DVB-S (Satellitenempfang)

DVB-S erzeugt keine laufenden Kosten für den Zuschauer. Abgesehen von der technischen Ausstattung (Spiegel, Kabelanlage, Receiver) ist DVB_S kostenfrei, da der Satellitenbetrieb von den Sendeanstalten bezahlt wird. Je nachdem, ob ein oder mehrere Satelliten, oder mehrere Teilnehmer versorgt werden wollen, erhöhen sich die Kosten. Voraussetzung für den Betrieb ist eine möglichst freie Sicht nach Süden auf den entsprechenden Satelliten. Astra beispielsweise muss bei 19,2 Grad Südost angepeilt werden. Eine Montage auf dem Dach bietet sich an, andere Varianten sind möglich.
Generell ist beim der Errichtung von Empfangsanlage die DIN VDE 0855 zu beachten, für Personen und Sachschäden ist der Errichter der Anlage verantwortlich und haftbar.
Ein wichtiger Vorteil von DVB-S besteht darin, dass auf einem Transponder im Gegensatz zur analogen Verbreitung mehrere Programme abgestrahlt werden können. Das stellt für die Programmanbieter einen Kostenvorteil dar. Die Anzahl der gleichzeitig abgestrahlten Programme hängt von der Datenrate ab, die den jeweiligen Programmen zugeordnet wird. Auch die Übertragung von HDTV ist hier möglich, weil mit DVB-S auch hohe Datenraten für die große Mengen an Bildinformation realisiert werden kann.

DVB-C (Kabelempfang)

Auch beim Kabelfernsehen benötigt man zukünftig eine Settop-Box. Kabel ist mittlerweile weit verbreitet und insbesondere in Ballungszentren beliebt. Die Technik kommt auch dann zum Einsatz, wenn zum Beispiel vonseiten des Hauseigentümers die Montage einer Sat-Schüssel nicht erlaubt oder die Sicht zum Satelliten versperrt ist. Kabel-TV ist allerdings mit laufenden Kosten verbunden. Je nach Anbieter sind um 20 Euro im Monat zu entrichten. Ein Nachteil ist die begrenzte Programmvielfalt. Sie hängt vom Anbieter ab, dem es obliegt, die Programme ins Kabelnetz einzuspeisen. Da auch die Bandbreite im Kabelnetz eingeschränkt ist, können zudem nur bedingt hochauflösende Programme ausgestrahlt werden. Sky, Nachfolger von Premiere, wird im Kabelnetz beispielsweise nur zwei HD-Kanäle anbieten, während Sat-Kunden künftig auf sechs HD-Kanäle zugreifen können.

 

Für jede Betriebsart wird je Empfangsgerät ein eigener Receiver benötigt, der je nach Bedürfnissen des Kunden auf die persönlichen Wünsche zugeschnitten werden sollte. Hier sollte man sich beraten lassen.

 

 

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Letzte Aktualisierung: 08.07.11

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